Die Närrischen Gesellen, eine Untergruppierung der Kolpingsfamilie, veranstalten jährlichen zwei Karnevalssitzungen mit ausschließlich eigenen Kräften in, vor und hinter der "Bütt" – Karneval in seiner Urform!

Auch in der Session 2000/2001 waren die Kolpingsnarren wieder aktiv, 

hier einige Impressionen von den beiden Karnevalssitzungen:

Bei den Liedvorträgen von Pastor Bernd Kemmerling,
Präses der Kolpingsfamilie, stand der Saal Kopf und 
forderte lauthals "Zugabe": "Bei uns in Kolping hält
 mer zesamme..."

 

Mit ihrem Reimvortrag von der Odysee eines
selbstgedrehten "Mömmes", der schließlich 
als Mömmes von Kurfürst Clemens-August im 
Stöcker-Museum landet, begeisterte Heike Kron
das närrische Publikum

 

 

 

Der Tapezierer, alias Fritz Stark, sprach den
Hobbyhandwerkern aus der Seele.

Die Jüngsten der Kolpingsfamilie ließen die Muskeln spielen und turnten was das Zeug hält,
  Pastor Bernd Kemmerling konnte nur mit Mühe das Tempo mithalten.

 

Die "Drei Flotten" (Christiane Bock, Richard Bongartz und Klaus Pott) heizten mit flotten Rhythmen den Saal ein.


Der Kommentar vom "Pressefotograph" (Karl-Heinz Kron) zum Motto "D1, D2, K3 mobile Narretei:

"Wenn ich free and easy mit meinem Nokia-Connecting-People- Dualband-Handy des Net-Operators Mobilcom-Communikations über eine E-Plus-So nah als wär man da-Verbindung, die ich durch eine freigeschaltete und intakte SIM-Karte und Eingabe meiner Personal Identitiy Number – kurz PIN genannt – eine SMS – Short Messages Services – simsen möchte und mir diese Funktion im Display direkt neben dem Browser-Menü angezeigt und durch ein downgeloadetes akustisches Signal auch zu Ohren kommt, mich kurzfristig doch zu einem Direct Call entscheide, über das VIP-Telefonbuch das WAP-Handy meiner Frau anwähle, dabei per Anrufweiterschaltung auf deren ISDN-Anschluß lande, dieser mich wiederum an die T-Net-Box mit integriertem Anrufbeantworter weiterschleift, ich dabei durch einen gleichzeitig eingehenden Anruf, durch Vibration des Dualband-Handys angekündigt, vor Schreck das Handy fallen lasse und mir dabei durch die mobile Freisprecheinrichtung mit Car-Kit beinahe das linke Ohr abgerissen wird, dann wünsch ich mir dat jote ahle Telefon zurück."  

 


 

"Engel Paul" (Diakon Paul Kirschner) und sein neuer Freund "Lasse" beim gemeinsamen Trinkspruch

 

 

"Wer heiratet den Millionär", diese Frage stellte die Kolpingjugend, nur der Sultan meldete sich, wollte aber gleich alle Bräute mitnehmen.

Mer bruche keiner, keiner, dä uns sät, wie mer Fastelovend fiere deit.
Denn he bei Kolping danz d'r Bär... .Die "singende Münchnerin" 
(Irmhilde Gemein-Mentz) intonierte nicht nur diesen Hit der Fööss. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 


 

 

Die Kosmetikerin (Rosemarie Braun)  
hatte viel Witz und auch einige 
"Pröbchen" in ihrem Korb

 

Die "Vier Harmoniker" (Dieter Roth, Dieter Walbröhl, Peter Weingarten jun. und Hans Wierz) hatten auchden "Anton aus Tirol" in ihrem Repertoire

 

       "Ne Bedrövte" (Rainer-Gerd Kessel)

 

 

 

Schultheiß Johannes Langel erhielt von seinem "Vize"
Karl-Heinz Kron passend zum Motto ein Handy auf einem
Skateboard, gefertigt aus mehreren Kilo Marzipan und
Schokolade zum Dank für die geleistete Arbeit

 

 

 

Die Idee des süßen, mobilen Handys wurde mit vielen Kilo Marzipan und Schokolade umgesetzt von Herrn Reiner Burgunder, bei dem sich die Närrischen Gesellen an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken.

 

 

 

 

Fotos: Heinz Struchhold, Karl-Heinz Kron

                                                                                                                                                                          

 

 

 

 

 

 

Auch der Kinderkarneval der Kolpingjugend war gut besucht,
über 200 Zuschauer, Kinder und Eltern jubelten den Artisten
 der Zirkusschule Corelli zu:

 

 

 

 

Im nächsten Jahr finden die Karnevalssitzungen der Kolpingsfamilie am

Freitag, 01.02.02

und

Samstag, 02.02.02 (!!!)

statt. Natürlich bietet Ihnen www.poppelsdorf.de ab Dezember 2001 wieder die Möglichkeit Eintrittskarten per e-mail zu bestellen.

Der Motto-Orden des Jahres 2001

 

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Der Motto-Orden des Jahres 2000

 

 

 

Geschichtliches:

Einige Mitglieder des damaligen Katholischen Gesellenvereines Poppelsdorf, der heutigen Kolpingsfamilie, hatten sich zum Ziel gesetzt, im Jahre 1931 einen "Rheinischen Abend" zu veranstalten. An einem dieser Vorbereitungsabende wurde der Entschluß gefaßt eine "KG. Närrische Gesellen" zu gründen.

Im Jahre 1931 wurde aber keine Kappensitzung, sondern ein Maskenball im Saale Huber abgehalten.

Die erste Kappensitzung fand am 8. Februar 1932 ebenfalls in der Gastwirtschaft Huber, Clemens-August-Straße 53, statt, die einen guten Besuch zu verzeichnen hatte (Eintrittspreis mit Liederheft und Kopfbedeckung 40 Pfennige).

Somit dürfte die Gründung, wie auf dem noch vorhandenen und von Kolpingbruder Werner Tigges geschaffenen Stander (Fahne) vermerkt ist, im Jahre 1932 erfolgt sein.

Die Aufnahme, die aus dem Jahre 1934 stammt, und vor der Kappensitzung am 7. Februar 1934 aufgenommen wurde, zeigt von links nach rechts folgende Mitglieder:

Fritz Habig (in der Bütt - Stern), Josef Broocks, Willi Schäfer, Toni Wolber, Konrad Gemein, Josef Röser, Andreas Walbrül, Josef Linden, Fritz Tigges, Franz Beringer, Peter Gemein, Christian Lammerich, Werner Tigges (vor dem Komet - Peijas).

Bis zum Ausbruch des Krieges im Jahre 1939 fanden in jedem Jahre Kappensitzungen statt.

Getreu der Devise "Frohsinn und Scherz" fanden ab 1947 bis 1954 wieder alljährlich die Kappensitzungen unter der bewährten Leitung von Schultheiß Peter Gemein im Pfarrsaal statt.

Ab 1964 wurde dann die Tradition durch Schultheiß Konrad Gemein fortgesetzt, und die Kappensitzungen fanden im Saale der Gaststätte Marz - ehemals Vianden - mit gutem Erfolg statt.

Nach der Renovierung des Pfarrsaales wurden dann die Kappensitzungen dort unter der Leitung von Schultheiß Paul Stoll durchgeführt. Nach dem Tod von Paul Stoll am 31.12.1990 wurden die Kappensitzungen für die Session 1990/91 abgesagt.

Seit 1992 führt Schultheiß Johannes Langel durch das Programm der Sitzungen.

Begeisterten viele Jahre mit Ihren humorvollen Zwiegesprächen

"Klotz un Klötzchen", Hans Schulmeister und Hans Gassen, 1989

 

Die Sitzungen standen unter unter dem jeweiligen Motto:

1947 Hück wird op de Tromm jeklopp
1948 Frohsinn und Scherz - met nem sonnige Herz
1949 Schlag ob Schlag
1950 300 Minuten im Närrischen Karussell
1951 Der Bunte Koffer
1952 Bunt kariert und lustig
1953 Wirbelndes Konfetti
1954 1 x 1 der Heiterkeit
1964 Närrische Gesellen auf närrischer Welle
1965 3 x 11 = 33
1966 Närrische Raumfahrt
1967 Närrische Manege
1968 Humor in Farbe
1969 Närrische Olympiade
1970 Jecke Tön
1971 Quer durch de Jahde
1972 Närricher Trödelladen
1973 Mir bruche ke Motto - me rieße de Saal aff
1974 Närrisches Hallali
1975 Trimm dich fit, lach mal mit
1976 Poppelsdorf in Dur onn Moll
1977 Närrisches Ahoi
1978 Närrische Blütenlese
1979 In Vino Veritas onn Spaß
1980 Närrische Zoologeleien
1981 Närrischer Obstsalat
1982 Frohsinn und Scherz im Zeichen der Gestirne (Jubiläumssitzung 50 Jahre!)
1983 Närrisches Instrumentarium
1984 Närrischer Operettenzauber
1985 Närrische Safari
1986 Mer losse de Kirch em Dorf
1987 5 x 11 Johr - blühender Humor
1988 Gaudium Aquarium
1989 2000 oder 100 Johr - mir fieren met Furor
1990 Bunt wie ein Schmetterling
1991 ---------- (Sitzungen wurden abgesagt!)
1992 Es wird gelacht 1000 & 1 Nacht
1993 Poppelsdorf mit Hätz und Humor
1994 Kunterbuntes Allerlei
1995 Em Himmel un bei Kolping es de Düvel loss!
1996 Sahnestückchen us Poppelsdorf
1997 Zirkus voller Narren
1998 Närrisches Kalendarium
1999 Jahrtausend ade - Kolping ole
2000 Wir starten durch - Kolping 2000
2001 D1, D2, K3 - mobile Narretei

 Die Schultheißen der Närrischen Gesellen

1932 - 1939    Andreas Walbrül

1947 - 1954    Peter Gemein

1963 - 1970    Konrad Gemein

1971 - 1990    Paul Stoll

seit 1991        Johannes Langel

 

Schauen Sie mal wieder rein!

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03.03.01 22:52