kfd - Katholische Frauengemeinschaft St. Sebastian
Sprecherin des Vorstandsteams: Annemie Schmelmer, Trierer Str. 55, Tel.: 02 28 / 21 87 74
„Unser
Alltag – Tatort des Glaubens“
Zum schon längst traditionell gewordenen Religiösen Bildungstag am 21.09.2004 trafen sich die Frauen der kfd und Gäste wieder im Haus Venusberg.
Präses Pastor Bernd Kemmerling – wiederum der Referent des Tages – hatte das umfangreiche Thema wieder in vier Einheiten eingeteilt. Die Tische waren mit Herbstlaub und Blumen geschmückt und in der Mitte des Raumes stand, man staunte nicht schlecht, eine Holzfigur, deren Arme und Beine fehlten. Der amputierte Gott?
„Ich habe keine Arme, außer den deinen; ich habe keine Beine, außer den deinen“.
I – Der amputierte Gott
II – Im Haus des Wortes, das heilt
III – So Gott will
IV – Seid geduldig
Aus der Betriebsamkeit des Alltags ist es nicht so leicht, sich unmittelbar auf ein vielschichtiges Thema einzulassen. Man muss sich darauf vorbereiten, sich Gedanken machen, nichts spurlos an sich vorbeigehen lassen. Wir sind täglich aufgefordert, heilsame Spuren zurücklassen, damit unsere Nachkommen etwas davon haben.
Unserem Glauben fehlt oft Hand und Fuß. Man wartet auf Unterstützung. Gott ist angewiesen auf uns, und unsere Liebe an den Mann und die Frau zu bringen. Wir müssen mitziehen, wir müssen uns bemühen.
Harmonie und Akzeptanz, den anderen annehmen, Toleranz ist heute oft gefragt wie auch der Einklang mit Gott.
II
Jeder Prediger, der das Wort ergreift, sollte aus der Kraft des Geistes reden, sich Gedanken machen. Worte der Tröstung, des Dankes „Gib mir die richtigen Worte ...“
Stehe ich oft wortlos da. Ist mir noch zu helfen, Was, wie, mit wem rede ich.
Nach Funkstille sollte man auch in der Lage sein, Mißverständnisse ausräumen zu können, das ist nicht so einfach. Man will doch schließlich nicht sein Gesicht verlieren. Ist die Inflation der guten Worte ausgebrochen. Natürlich ist es wichtig, in der Kirche still sein zu können, die Stille zu ertragen und doch - immer die richtigen Worte am richtigen Ort? Verdammt schwer. Wer mit sich im Unfrieden lebt, säht mit seinen Worten viel Krieg. Schade um die Zeit. Wer mit sich im Reinen ist, der sät Frieden und Güte. Gottlob. Doch dann hat es sich von selbst aufgeklärt. Regeln müssen klar sein. Auch das Wissen um die Macht ist oft verführerisch. Macht richtig und positiv einsetzen. Ein gutes Rezept.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ist noch etwas frische Luft angesagt. Und dann geht es weiter.
III
Mut zu kleinen Schritten haben.
Zu den Einheiten wurden Passagen aus den Jakobus-Briefen gelesen.
IV
Geduld haben - tragen – ertragen – tolerare – tolerieren. Dazu gehört auch standhaftes Ausharren, aktives Aus- und Durchhalten. Wer will wem was?
Das Thema ist goldrichtig: Die kfd ist in Bewegung, jung und alt, sie wächst, sie verändert sich. Gefällt nicht jedem. Viel geduldiger, miteinander geduldiger sein.
Neues ausprobieren lassen dürfen, das muss ja nicht direkt 100 %ig sein. Wer ist schon 100 %ig - außer IHM. Gut, warten wir aufeinander. Wenn man aufeinander warten kann, kann vieles wachsen, man muss nur aufeinander Rücksicht nehmen. Wir lernen es.
Nach dem Abschlussgottesdienst in der Heinrich-Kapelle geht es auf den Heimweg auf. Gestärkt und bestärkt geht es weiter.
Kürbiskompott, Waffeln und Handgearbeitetes

- Mit einer roten Rose im Knopfloch hatte die kfd einen wahrhaft guten Grund zum Feiern -
Von der Jungfrauenkongregation über den Mütterverein zur heutigen kfd – ein langer, oft beschwerlicher, aber erfolgreicher Weg! Die kfd beging am 22.05.2004 mit 15 neuen Mitgliedern ihr 90jähriges Bestehen, ein wahrhaft guter Grund zum Feiern.
In einer alten Aufzeichnung wird beschrieben, dass in den ersten beiden Jahrzehnten nach der Gründung – also ab 1914 – die Mitgliederzahl weit über 500 Frauen betgrug. Eine unglaubliche Zahl, das ist heute nur noch sehr selten.
Um diese 90 Jahre festlich zu begehen, hatten sich die kfd-Mitglieder mit einer roten Rose in Knopfloch geschmückt und keine Mühen gescheut, dieses seltene Fest geraume Zeit vorher zu planen und vorzubereiten.
Aus diesem Anlass wurde von den Frauen ein Festgottesdienst gestaltet, den der Kirchenchor an St. Sebastian mit der missa vestiva von Alexander Gretchaninoff in eindrucksvoller Weise hervorhob. Mitzelebranten waren Kaplan Jakob Mandiyil und Diakon Paul Kirchner sowie auch der vorletzte Primiziant von St. Sebastian, Pastor Wolfgang Zierke. In seiner Festpredigt ging der Präses der kfd, Pastor Bernd Kemmerling, auf das Thema dieser Messe ein: Die Frauen am Jakobsbrunnen und zog hierbei Parallelen zur heutigen Zeit auf. Bei den Fürbitten wurde eine von den Frauen selbst gestaltete Kerze entzündet und an den Marienaltar gestellt. Die ehemalige und langjährige Vorsitzende der kfd, Renate Zierke, lud anschließend in den Pfarrsaal ein.
In ihrer Festrede ließ Renate Zierke ab der Gründung der kfd bis in die heutige Zeit die Geschichte Revue passieren. Leider sind nur wenige Aufzeichnungen vorhanden und sog. Zeitzeugen gibt es leider nicht mehr. Sie begrüßte die Damen und Herren des Pfarrgemeinderates, Kirchenvorstandes, Ortsbundes mit den angeschlossenen Vereinen, Chor, CDU, Stadtverband sowie Dekanatsvorstand der kfd.
Pastor Kemmerling zeichnete die frischernannte Ehrenvorsitzende der kfd für ihre über 20jährige Tätigkeit als Vorsitzende mit der Silbernadel des Diözesanverbandes der kfd aus und dankte ihr – wie auch in der Predigt – nochmals für die geleistete wertvolle Arbeit in dieser Zeit. Zu Ehrenmitgliedern wurden Marianne Leyendecker (Kasse) und Waltraud Rau (Schriftführerin) sowie Anni Lohmüller (2. Vorsitzende) ernannt. Auch diese Damen haben sich in über 20jähriger Tätigkeit für die kfd sehr verdient gemacht.
Das
neue Leitungsteam, dass aus den Damen Marie-Luise Helf, Marliese Hoeschel,
Margret Killewald, Heidi Kothe, Uta Roth und Annemie Schmelmer besteht, wurde
mit guten Wünschen und der Ermunterung bedacht an das anzuknüpfen, was
erfolgreich schon 90 Jahre besteht. Bei der Gelegenheit wurde vom neuen Team
bereits ein Veranstaltungskalender für das 2. Halbjahr erstellt, der den Schaukästen
zu entnehmen ist.
Viele Redner/innen richteten außerdem Grußworte und Glückwünsche an die kfd und freuten sich, dass in der heutigen Zeit gerade in Poppelsdorf das Zepter an die jüngeren kfd-Mitglieder weitergegeben werden konnte. In vielen Bonner Gemeinden wie auch im Erzbistum Köln sind zahlreiche Frauengemeinschaften wegen Mitgliederschwund und mangelnder Bereitschaft, das Bestehende weiterzuführen, aufgelöst.
Die
Frauen hatten an einigen Stellwände geschichtliche Daten, Mitgliederlisten ab
1914 sowie Aktionen aus der heutigen Zeit anschaulich in Schrift und Bild
dargestellt.
Schließlich wurde im wunderschön geschmückten Pfarrsaal bei Schnittchen und Wein unter der extra hervorgeholten kostbaren Fahne noch kräftig weitergefeiert.
Der Erlös aus der abendlichen Spendenaktion soll wiederum dem Waisenhaus in Zagreb zugeführt werden. Auf weitere Spenden für die Waisenkinder hofft die kfd beim Pfarrfest, wo sie sich wiederum mit dem beliebten Flohmarkt präsentieren wird.
Poppelsdorfer
Frauen machen's nun im Team
Wechsel im Vorstand der Frauengemeinschaft - Jubiläum am 22. Mai (khk-2004)
Die kfd (Katholische
Frauengemeinschaft) an St. Sebastian in Poppelsdorf geht mit einem stark verjüngten
Vorstand in ihr Jubliläumsjahr 2004, in dem sie ihr 90-jähriges Bestehen
feiert. Die Vorbereitungen zu diesem Jubiläum lagen noch in den bewährten Händen
der bisherigen Vorsitzenden, Renate Zierke. Seit 20 Jahren kümmerte sie sich um
die Belange der Frauengemeinschaft und hat immer für ein abwechslungsreiches
Programm gesorgt. Ihr zur Seite standen im Vorstand Anni Lohmüller als
stellvertretende Vorsitzende, Marianne Leyendecker, die sich um die Finanzen kümmerte
sowie Waltraud Rau als Schriftführerin.
Wie in vielen Vereinen und
Gruppierungen gestaltete sich die Werbung um Nachwuchs in den letzten Jahren zunächst
schwierig. Hoffnung keimte vor etwa einem Jahr auf, als sich mehrere junge
Frauen aus der Gemeinde für die Frauengemeinschaft interessierten. Aus dem
Interesse wurden schnell Mitgliedschaften und die lange erwünschte Verjüngung
war vollzogen. Damit war auch der Grundstein für einen von Renate Zierke seit längerem
gewünschten Wechsel im Vorstand gelegt. So wird künftig ein Team von sechs
Damen die Geschicke der Poppelsdorfer Frauen leiten. Marie-Luise Helf, Marlies
Hoeschel, Margret Killewald, Heidi Kothe, Uta Roth und Annemie Schmelmer bilden
das Leitungsteam und werden die anstehenden Aufgaben unter sich verteilen.
Neben der Gestaltung des
Programmes, das die kfd nicht nur für ihre Mitgliederinnen anbietet, wird eine
wesentliche Aufgabe die Fortführung des adventlichen Basars sein, den die
Frauen seit 30 Jahren veranstalten. Mehr als 50.000 Euro konnten in dieser Zeit
aus dem Erlös der Basteleien, der Flohmärkte, des Kaffee- und Kuchenverkaufs
und der alljährlichen Tombola an ein Kinderheim in Zagreb überwiesen werden.
Der Präses der
Frauengemeinschaft, Pastor Bernd Kemmerling, wird beim Fest zum 90-jährigen
Jubiläum die Verabschiedung des bisherigen Vorstandes und die Einführung des
neuen Leitungsteams vornehmen. Am Samstag, 22. Mai, beginnen die Feierlichkeiten
mit einer Festmesse um 18.00 Uhr in St. Sebastian. Anschließend lädt die
Frauengemeinschaft zum gemütlichen Beisammensein mit Imbiss in den Pfarrsaal,
Sternenburgstraße 27, ein.
Der
alte und der neue Vorstand der kfd St. Sebastian (v.l.n.r.): hintere Reihe:
Renate Zierke, Annemie Schmelmer, Margret Killewald, Anni Lohmüller, Heidi
Kothe, Uta Roth; vordere Reihe: Präses Pastor Bernd Kemmerling, Marie-Luise
Helf, Marianne Leyendecker, Waltraud Rau, Marlies Hoeschel (Foto: Karl-Heinz
Kron)
Am
Wochenende, 15. /16. November 2003 fand im Pfarrsaal der Basar der kfd statt.
Die zahlreichen Vorbereitungen, wie Sammeln bei vielen Geschäftsleuten und
Privatspendern, wie auch die ideellen und finanziellen Beiträge, die die Frauen
der kfd immer wieder leisten, wurden auch in diesem Jahr mit einem sehr guten
Ergebnis belohnt.
Ca.
2.700 € betrug in diesem Jahr der Reinerlös, der wiederum dazu beitragen
wird, das Kinderheim in Zagreb, wie auch die vielen Hilfebedürftigen in der
Gemeinde tatkräftig zu unterstützen.
Zu
diesem sehr guten Ergebnis haben beigetragen, die mit über 600 Preisen
ausgestattete Tombola, das überreiche Kuchenangebot, die selbstgebackenen Plätzchen
von den Kindern der Pfarrei hergestellte, das vielfältige Angebot an Marmeladen
und Gelees, pikant eingelegtem Kürbis, die köstlichen Kräuterliköre, der
Handarbeits- und Flohmarkt und viele mehr.
Und
über allem lag wieder der Duft von frischen Waffeln, die im Saal frisch
gebacken wurden. Wiederum wurde „Eine-Welt-Kaffee“ ausgeschenkt, eine
willkommene Unterstützung dieser Aktion auf dem Basar.
Die kfd dankt an dieser Stelle wieder recht herzlich allen Freunden, Förderern, Geschäftsleuten, Privatpersonen und anderer Institutionen außerhalb unseres Ortes für die vielfältigen Sach- und Geldspenden und natürlich allen helfenden Händen – ob jung oder älter – aus der Gemeinde, die an allen Tagen tatkräftig mitgeholfen haben.
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Einige Helfer beim vorweihnachtlichen Basar 2000
kfd - Katholische Frauengemeinschaft Deutschland
24.02.08 14:47