Pfarrer Bernd
Kemmerling als neuer Dechant eingeführt
(khk) Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, hat den Leitenden
Pfarrer des Seelsorgebereichs Melbtal, Bernd Kemmerling, zum neuen Dechanten des
Dekanates Bonn-Mitte/Süd ernannt. Er löst damit Dechant Ulrich Weeger ab, der
nach 13 Jahren nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidierte. Stadtdechant
Msgr. Wilfried Schumacher überbrachte am Sonntag zu Beginn des Gottesdienstes
in der Poppelsdorfer Pfarrkirche St. Sebastian die Ernennungsurkunde. Ein
Dekanat umfasst mehrere Pfarreien. Zum Dekanat Bonn-Mitte/Süd gehören die vier
Seelsorgebereiche Bonn-Süd, Bonn- Melbtal, Bonn- Mitte und St. Martin mit neun
Pfarreien und rund 28.000 Katholiken. Als Dechant obliegt Pfarrer Kemmerling
nach dem Kirchenrecht vor allem die Förderung der gemeinsamen pastoralen Tätigkeit
im Dekanat und die Aufsicht über die Kleriker und Laienpastoralen Dienste
seines Bezirks, besonders auch die Sorge um die alten und kranken Menschen. Der
Stadtdechant dankte Bernd Kemmerling für die Bereitschaft, dieses Amt zusätzlich
zu seinen bisherigen Verpflichtungen zu übernehmen und zeigte sich überzeugt,
dass das Vertrauen der Mitbrüder und seine große Erfahrung in der Seelsorge in
über 20 Jahren im priesterlichen Dienst ihm dabei behilflich sein werden. Der
heute 50-jährige Kemmerling wurde 1988 zum Priester geweiht, kam 1993 ans
Bonner Münster und ist seit 1999 als Pfarrer in Poppelsdorf und dem
Seelsorgebereich Melbtal tätig. Schumacher bat die Gemeinde um Verständnis und
Unterstützung für den neuen, zusätzlichen Dienst ihres Pfarrers und um das
Gebet für den neuen Dechanten. Der neue Dechant dankte in einer kurzen
Ansprache besonders auch seinem Vorgänger, Pfarrer Ulrich Weeger für
seinen engagierten Dienst als Dechant zuerst des Dekanates Bonn-Süd und in den
letzten sechs Jahr des fusionierten Dekanates Bonn-Mitte/Süd. „Gott sei Dank
kann ich auf viele gute engagierte Laien zurückgreifen, die mithelfen werden,
dieses Amt und die damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen“, so Kemmerling.
Er legte die Ernennungsurkunde gezielt auf den Altar, mit Bitte, Gott möge ihm
die Kraft schenken, der Aufgabe soweit wie möglich gerecht zu werden.
(Karl-Heinz Kron)