Karnevalsgesellschaft Närrische Germanen

Präsident: Peter Weingarten jun., Am Botanischen Garten 14, Tel.: 63 54 24

 

Die Närrischen Germanen wurden im Jahre 1924 gegründet. Sie veranstalten jedes Jahr

Das ganze Jahr über treffen sich die Vereinsmitglieder zum geselligen Beisammensein.

Der Jahresbeitrag beträgt derzeit 30 Euro.

Weitere Informationen beim Präsidenten.

 

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Aus dem Archiv:

Wechsel bei den Närrischen Germanen (aus dem Jahr 2003)

Peter Weingarten löst Rolf Roggendorf als Präsidenten ab

Die kleine, nur 33 Mitglieder zählende Karnevalsgesellschaft Närrische Germanen hat einen neuen Präsidenten. Bei der Jahreshauptversammlung im Haus des Ortsbundes erklärte der bisherige Präsident Rolf Roggendorf nach 29 Jahren aus persönlichen Gründen seinen Rückzug vom Amt. Er erklärte sich aber bereit, in der bevorstehenden Jubiläumssession, der 80. in der Geschichte der Gesellschaft, zum 30. und letzten Male als Schultheiß die Sitzung zu leiten.

Bei den Neuwahlen wurde Peter Weingarten senior zum neuen Präsidenten der KG gewählt. Die weiteren Ergebnisse: Schultheiß Rolf Roggendorf, Kassierer Hermann Schug, Schriftführer Hans-Josef Wagner, Säckelmeister Georg Gretzbach, Literat Willi Baukhage, Fahnenträger Jörg Liermann sowie die Beisitzer Josef Wagner und Dieter Roth.

Für die Sitzung zum 80-jährigen Bestehen haben sich die Germanen viel vorgenommen, um ihr Publikum wie in den Vorjahren zu begeistern. Gerne würden sie sich über Neumitglieder freuen, die die Tradition der reinen Männer-Karnevalsgesellschaft in Poppelsdorf weiterführen möchten, damit dieser ursprüngliche, auch viel Sozialarbeit leistende Verein noch lange Jahre Bestand haben wird.

Interessenten können sich an Peter Weingarten, Telefon 69 43 18 wenden. Die Närrischen Germanen treffen sich an jedem zweiten Freitag im Monat im Restaurant Sale e Pepe. Die Mitglieder sind gesellig, familiär und hilfsbereit. Der Jahresbeitrag beträgt derzeit 30 Euro.

 


35781-1 Aus ihrem Alltag berichteten die zwei "Huusmeester vom Bundestag" bei der Sitzung der Närrischen Germanen in Poppelsdorf. Foto: Engels



Mit seiner etwas tollpatschige Art hat er sofort alle Lacher auf seiner Seite, und gelacht wird viel in Poppelsdorf: Es ist Sitzung der "närrischen Germanen" im Pfarrsaal von St. Sebastian. "Als Rentner gehe ich ja mit der Technik", gibt Ambröster zu, der seit 33 Jahren auf jeder Sitzung vertreten ist und schon zum "Urgestein" gehört.

"Es gibt aber immer wieder Probleme. Gestern habe ich das Handy mit der Fernbedienung verwechselt und meine Frau hat sich gewundert, warum sie den Jauch nicht auf den Bildschirm bekommt." Aber auch andere Probleme gebe es im Haushalt: So verstehe er immer noch nicht den Computer. "Für mich besteht ein 'Menu' immer noch aus einem guten Essen, '19-Bit' ist ein angebrochener Kasten Bier und 'Mail' steht im Regal neben dem Malzkaffee."

Neulich habe er auf dem Rechner seines Enkels eine Erotikseite entdeckt. "Da habe ich sofort bei der Frau angerufen und ihr erklärt, sie solle sich doch was überziehen. So nackt erkältet man sich doch nur."

Doch auch andere karnevalistische Höhepunkte hatte die Sitzung zu bieten: So traten Frank Fander und Axel Foppen als die "Huusmeester vom Bundestag" auf, Walter Lorenz und Wolfgang Raschke waren "Strunz un Büggel".

Die Mischung gefiel: "Ich war schon auf drei Sitzungen aber die hier ist die beste", so ein Gast. "Hier kommt die meiste Stimmung rüber."

(02.03.2003) Quelle: General-Anzeiger, Bonn (www.kamelle.de), 02.03.2003, Jörn Rimbach - Mit freundlicher Genehmigung den General-Anzeiger Bonn. Wir danken für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de

 

Session 2002:

Als es auf der Bühne zu eng wird, steigt er auf den Tisch

Auf der Sitzung der Närrischen Germanen wird lieber einmal zu viel als zu wenig gelacht

Poppelsdorf. (bot) Bitte etwas dünne machen, denn auf der Bühne der Närrischen Germanen im vollen Pfarrsaal von Sankt Sebastian ist es etwas eng. "Da musste aufpassen, dat de nit runder fällst", meinte Willi Baukhage bei seinem Auftritt mit den Bonnfettis am Samstagabend.

Eng ist egal, sagte sich Sitzungspräsident Rolf Roggendorf, hier kommt rauf, was das Zeug hält. Und kündigte mit den feschen Girls der Witterschlicker Alpengarde eine komplette Showtanzgruppe an. Das knubbelte sich. Da zog es der Mann mit der Quetsch vom Harmonika-Express vor, mitten im Publikum auf den Tischen den "Anton aus Tirol" zu geben.

Die Überraschung des Abends war ein echtes Eigengewächs: Peter Weingarten junior stieg als "ne Man met Buchping" in die Bütt. Papa Peter stand stolz an der Tür und verfolgte das Debüt seines Sohnes. "Bravo", riefen die Gäste, von denen sich einige äußerst kreativ verkleidet hatten: Eine Truppe Möhrchen saß im Saal, Metzger Andreas Sarter kam als Robin Hood (ob er seinen Braten künftig mit Pfeil und Bogen selbst erlegt?), und Vereinsgrafiker Jürgen Grohs trug eine Toilettenrolle im Gestell auf dem Kopf: bitte abreißen.

Eine Gruppe aus dem Münsterland freute sich, wenn die Vorträge nicht allzu Rheinisch daher kamen, hatte vor allem Spaß am zündelnden Feuerwehrmann Kresse und am Postboten Willi Armbröster, der im Dienst den Spieß mal umgedreht hatte: Willi biss Hund - und muss nun Maulkorb tragen.

Wer sonst noch kam? Der Huusmeister vom Bundesdaach, die Zwei mit dem Dreh, ne Rude und ne Blaue Funk - und Prinz Willi, am Sontag auch beim Erbsensuppenessen der Germanen dabei. Das Altstadtduo sang "Zo Kölle am Rhing", und über allem stand Roggendorfs Motto: "Lever einmol zo vell jelaach als einmol ze wenich."

(10.02.2002)
(Quelle: General-Anzeiger, Bonn (www.kamelle.de), 10.02.2002, bot - Mit freundlicher Genehmigung den General-Anzeiger Bonn. Wir danken für die freundliche Unterstützung - die redaktion www.poppelsdorf.de

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24.02.08 14:51